Systemische Aufstellungen sind ein geeignetes Mittel, um komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und in erstaunlich kurzer Zeit Lösungen zu finden. Dieses Verfahren ist sowohl bei persönlichen Konflikten, zur Unterbrechung überholter Verhaltensmuster, wie auch bei festgefahrenen Situationen in Organisationen sehr gut geeignet Veränderungen herbeizuführen.

Bei der lösungsfokussierten Systemischen Strukturaufstellung nach Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibed wird zukunftsorientiert gearbeitet. Hier werden Grundprinzipien des Systemverständnisses von der Familie auf andere Systeme (z.B. Organisationen, Konfliktparteien, Körpersysteme, Wertesysteme, innere Anteile usw.) übertragen. Der Leiter nimmt eine Haltung der Nichtbewertung und des Vertrauens ein. Der Kontext besteht aus der Suche nach Lösungen, (nicht nach den Ursachen) für das symptomatische Verhalten.

Was ist eine Aufstellung?


Mit neutralen Personen, werden Beziehungsstrukturen im Raum aufgestellt. Die Repräsentanten erspüren ihre Position im jeweiligen System mit einer verblüffenden Genauigkeit.

Das erste Bild zeigt die Situation so, wie sie im Augenblick ist. Durch Veränderung der Positionen und durch verbalen und symbolischen Ausdruck, werden Lösungen erarbeitet. Der Konflikt bekommt eine andere Perspektive. Durch die neue Sichtweise des/der Klienten/Klientin verändert sich auch das zu ihm/ihr gehörige System.

Neben den Aufstellungen in einer Gruppe können auch Einzelaufstellungen mit Gegenständen, die zu guten Resultaten führen. Allerdings ist die Dynamik in einer Gruppe weit eindrucksvoller.
Leider sind Familienaufstellungen durch inflationäre Angebote von Laien in Verruf geraten. Sie sind mit dem Odium "Esoterik" behaftet. Tatsächlich können Aufstellungen eine psychische Dynamik auslösen, die u. U. schwer beherrschbar ist, darum gehören sie ausschließlich in die Hände von ausgebildeten Fachleuten! Zu dieser Methode ist nur dann zu raten, wenn eine ausführliche Vor- und Nachbetreuung gewährleistet wird. Dann allerdings, können sich in erstaunlich kurzer Zeit außerordentlich günstige Entwicklungen ergeben.

Die neuen Bestimmungen des Psychotherapeutengesetzes machen eine individuelle, auf die Bedürfnisse des Klienten zugeschnittene Therapie zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherungen unmöglich. Deshalb behandle ich nur noch Privatpatienten.