Die Geschichte der Hypnose umfaßt die gesamte Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis heute. Hypnose ist immer noch mit dem Odium von negativer Beeinflussung behaftet. Der Siegeszug der Psychoanalyse hat dazu beigetragen, daß sich seriöse Wissenschaftler lange Zeit mit diesem Gebiet der Heilkunde nicht mehr beschäftigt haben.

Grundlage


Durch neuere Forschung wurde seit den 50er Jahren die Hypnotherapie rehabilitiert und in die wissenschaftlich anerkannten Therapiemethoden integriert. Man kann von einer Renaissance dieser altbewährten Heilmethode sprechen.
Klinische Hypnose wird nur nach sorgfältiger Anamnese ausschließlich zum Wohle des Patienten eingesetzt. Hypnose kann Heilung seelischer und körperlicher Leiden erheblich beschleunigen und/oder günstig beeinflussen. Der Patient erfährt, daß es Bewußtseinszustände gibt, die von seiner aktuellen Befindlichkeit abgespalten werden können; so z.B. kann man Schmerzen bei einer Zahnbehandlung dissoziieren - oder man kann sich trotz einer depressiven Verstimmung in eine glücklichere Zukunft versetzen. Oft gibt allein diese Erfahrung wieder neuen Lebensmut. Man muß aber bedenken, daß dies nicht die ganze therapeutische Arbeit erspart. Die Vorstellung, man könnte mit einer einzigen Hypnosebehandlung ohne eigene Anstrengung alle Probleme lösen, ist falsch. Hypnose kann aber den Weg für Lösungen aufzeigen und die Durchsetzung erleichtern. Der Erfolg einer Hypnosebehandlung hängt davon ab, ob man sich wirklich verändern will oder nur "ausprobieren", wie die Hypnose wirkt. So meinte einmal ein Patient: "Ich will eigentlich überhaupt nicht aufhören zu rauchen, aber ich will wissen, ob Sie es trotzdem schaffen." Gegen den Willen des Patienten wird ein seriöser Therapeut nicht intervenieren.

Methodisches Vorgehen


Die neuen Bestimmungen des Psychotherapeutengesetzes machen eine individuelle, auf die Bedürfnisse des Klienten zugeschnittene Therapie zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherungen unmöglich. Deshalb behandle ich nur noch Privatpatienten.